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Personalie - Uwe Hochgeschurtz löst Michael Lohscheller ab

Wechsel an der Spitze von Opel

Von 
dpa
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Rüsselsheim. Beim Autobauer Opel nimmt ein neuer Chef Platz am Steuer. Der bisherige Deutschland-Chef des Konkurrenten Renault, Uwe Hochgeschurtz (58), soll die Traditionsmarke mit dem Blitz ab dem 1. September führen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der bisherige Vorstandschef Michael Lohscheller habe sich entschieden, eine Aufgabe außerhalb des Stellantis-Konzerns anzunehmen, hieß es ohne weitere Details.

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Stellantis-Chef Carlos Tavares dankte Lohscheller, dass er zusammen mit den Opel-Mitarbeitern ein starkes, nachhaltiges Fundament für das Unternehmen geschaffen habe. „Dieser beeindruckende Turnaround ebnet nun den Weg für eine weltweite Expansion der Marke.“

Umbau ohne Kündigungen

Der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz kommt von Renault. © dpa

Der vorherige Opel-Finanzchef Lohscheller war 2017 an die Spitze des Unternehmens gekommen, nachdem Stellantis-Vorgänger PSA das Unternehmen von General Motors (GM) übernommen hatte. Lohscheller organisierte den Umbau des Unternehmens, bei dem ohne betriebsbedingte Kündigungen tausende Arbeitsplätze gestrichen wurden. Die drei Standorte Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach blieben bestehen. In einer Botschaft an die Mitarbeiter verwies der 52 Jahre alte Lohscheller auf einen kumulierten Gewinn von 2,5 Milliarden Euro aus den vergangenen drei Jahren. Unter der Leitung von GM hatte Opel mit seiner britischen Schwestermarke Vauxhall fast zwei Jahrzehnte lang Verluste eingefahren.

Der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz blickt auf mehr als 30 Jahre Berufserfahrung im Automobil-Geschäft zurück, die er bei Ford, Volkswagen und Renault sammelte. Für den französischen Konkurrenten arbeitete er seit 2003 und war zuletzt Chef der Vertriebsregion Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). 

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