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Stahl - Beschäftigte in Hockenheim legen Arbeit nieder

Warnstreik bei Outokumpu Nirosta in Hockenheim

Von 
Alexander Jungert
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Hockenheim. Im Tarifstreit der Eisen- und Stahlindustrie haben nach Gewerkschaftsangaben etwa 30 Beschäftigte von Outokumpu Nirosta in Hockenheim für eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt. Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Monatsentgelte um 8,2 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus sollen weitere Tarifverträge, unter anderem zur Altersteilzeit, verlängert werden. Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlungsrunde 2100 Euro als Einmalzahlung angeboten, was die Gewerkschaft allerdings ablehnte.

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Für die Beschäftigten aus Hockenheim sei es der erste Warnstreik gewesen, so die IG Metall Mannheim. Dort gibt es seit 2017 einen Betriebsrat, die Verhandlungen zur Einführung der Tarifverträge der Eisen- und Stahlindustrie erfolgten im selben Jahr. Outokumpu Nirosta ist ein Konzern aus Finnland, in Hockenheim befindet sich ein Stahlservice-Center.

Die nächste, dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit ist für diesen Freitag geplant.

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Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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