AdUnit Billboard

Verschärfte Kontrolle von im Ausland gelisteten Unternehmen

China

Lesedauer: 
Die chinesischen Behörden ermitteln gegen den Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing, der in den USA an die Börse gegangen war. Foto: How Hwee Young/EPA/dpa/Archivbild © How Hwee Young/EPA/dpa/Archivbild

Peking (dpa) - China verschärft die Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen. Die neuen Vorschriften haben weitgehende Auswirkungen auf die Kapitalbeschaffung aufstrebender Firmen aus China an ausländischen Aktienmärkten wie in New York oder Hongkong.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die neuen Regeln zielen besonders auf «Datensicherheit, grenzüberschreitenden Datenfluss und die Verwaltung vertraulicher Informationen», wie am Mittwoch aus einem Dokument des Staatsrates in Peking hervorging.

Hintergrund ist unter anderem die Sorge der Regierung, dass im Ausland gehandelte chinesische Unternehmen von den dortigen Behörden gezwungen werden könnten, ihre wachsenden Datenmengen zur Verfügung zu stellen. Die neuen Vorschriften sollen die Vertraulichkeit und die Verantwortung für die Sicherheit von Informationen für im Ausland gehandelte Unternehmen besser regeln, heißt es in dem Dokument.

Die Ankündigung folgt auf das überraschende Vorgehen der Behörden gegen den führenden chinesischen Fahrdienstvermittler Didi Chuxing. Der Uber-Rivale war vergangene Woche in New York an die Börse gegangen, obwohl ihm die Cyber-Aufsicht nach Presseberichten eine Verschiebung nahegelegt hatte. Kurz nach dem erfolgreichen Börsengang starteten die chinesischen Behörden Ermittlungen wegen Verstößen beim Umgang mit gesammelten Daten, woraufhin der Aktienkurs massiv einbrach.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

© dpa-infocom, dpa:210707-99-286985/2

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1