Energie - Drohende Einbußen in dreistelliger Millionenhöhe US-Kälte trifft RWE schwer

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dpa
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Ein schwerer Wintereinbruch sorgte in den USA für viele Stromausfälle. © dpa

Essen. Wegen des extremen Wintereinbruchs in Teilen der USA rechnet der Energiekonzern RWE mit finanziellen Einbußen in dreistelliger Millionenhöhe. Im US-Bundesstaat Texas sei ein Teil der RWE-Windkraftanlagen aufgrund von Vereisungen und Netzproblemen außer Betrieb, teilte der Essener Konzern mit. Derzeit konzentriere man sich darauf, die betroffenen Windturbinen wieder in Gang zu bringen.

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Dazu wirke sich das extreme Wetter auf die Strompreise aus. Da RWE einen Teil der Produktion aus den Windkraftanlagen im Voraus verkauft habe, müsse der Konzern nun „zu außergewöhnlich hohen Preisen“ Strommengen zukaufen, um seine Lieferverpflichtungen zu erfüllen, heißt es. Die hohe Nachfrage in Kombination mit der geringen Produktion habe die Einkaufspreise steigen lassen.

Insgesamt erwartet RWE wegen der aktuellen Lage, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Segments Onshore Wind/Solar im laufenden Jahr mit einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag belastet werde, heißt es. Der US-Strommarkt ist für RWE von großer Bedeutung. Auf die USA entfällt mittlerweile mehr als ein Drittel der Gesamtkapazität des Unternehmens im Bereich der erneuerbaren Energien. dpa