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Wirtschaft

Südwestmetallgruppe Rhein-Neckar-Odenwald fordert Bürokratieabbau von neuer Regierung

Von 
Till Börner
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Rhein-Neckar. Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar und Odenwald erwarten von einer neuen Bundesregierung, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandortes stärker fördert. Das geht aus einer Mitteilung der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald hervor. "Ganz oben auf der Prioritätenliste muss auch der Bürokratieabbau stehen", so der Vorsitzende der Bezirksgruppe Peter Körner. "Bürokratische Lasten sind ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) und behindern sie im internationalen Wettbewerb.

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Auch würden die M+E-Unternehmen eine größere Flexibilität im Arbeitsrecht benötigen. "Immerhin ist es noch gelungen, die von der großen Koalition geplante Einschränkung von sachgrundlosen Befristungen zu verhindern", so Körner. Für die Betriebe seien sachgrundlose Befristungen ein unverzichtbares Instrument, denn sie erlauben es ihnen, auch bei unsicherer oder schwankender Auftragslage Beschäftigung aufzubauen.

Aus Sicht der M+E-Industrie gehört die Flexibilisierung der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen an die Spitze der Agenda einer neuen Bundesregierung. "Uns geht es dabei nicht um grundsätzlich längere Arbeitszeiten. Wir wollen lediglich, dass die vereinbarte Gesamtarbeitszeit flexibler und bedarfsgerechter eingesetzt werden kann", heißt es in der Mitteilung, die im Rahmen der Südwestmetall-Mitgliederversammlung am Donnerstag in Mannheim verfasst wurde. Starre tägliche Höchstarbeitsgrenzen von acht oder zehn Stunden passten einfach nicht mehr zu den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft, teilen die Mitglieder der Metall- und Elektroindustrie mit.

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