Handelsstreit - Gebäckhersteller Lambertz in Sorge Strafzölle auf Lebkuchen

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dpa
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„Lambertz Printen“ werden durch die Zölle in den USA verteuert. © dpa

Düsseldorf. Der Lebkuchen- und Printenhersteller Lambertz sieht seine Erfolge auf dem amerikanischen Markt durch die ab Freitag drohenden US-Strafzölle von 25 Prozent bedroht. Lambertz-Eigentümer Hermann Bühlbecker sagte am Donnerstag in Düsseldorf, das Familienunternehmen habe es in den vergangenen Jahren geschafft, mit seinem Gebäck aus deutscher Produktion bei großen US-Händlern wie Wal Mart Fuß zu fassen. Doch die Zölle stellten das nun in Frage.

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Lambertz werde die Extrakosten wohl zunächst selbst schultern müssen, sagte der Unternehmer. Doch im nächsten Jahr werde dies zu höheren Preisen für die US-Konsumenten führen, mit absehbar negativen Auswirkungen auf den Absatz. Auch in Großbritannien werde der Brexit die Produkte verteuern, warnte der Unternehmer. Er befürchtet dort Umsatzeinbußen von 10 bis 20 Prozent.

Allerdings hat Lambertz Glück im Unglück. Beide Märkte spielen für den Konzern bislang noch eine eher untergeordnete Rolle. Und anderswo laufen die Geschäfte derzeit so gut, dass der Konzern die drohenden Einbußen am Ende wohl verkraften kann. dpa