Internet - Vodafone erwägt nach Übernahme auch Jobabbau Sparpläne bei Unitymedia

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dpa/fas
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Düsseldorf/Heidelberg. Vodafone will nach der Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in den kommenden zwei Jahren Personalkosten von bis zu 135 Millionen Euro einsparen. Dabei sind auch Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag sagte. Wie viele Jobs wegfallen könnten, stehe noch nicht fest. Ob auch Unitymedia mit seinem großen Standort in Heidelberg – dort arbeiten rund 250 Beschäftigte – betroffen sein könnte, blieb zunächst offen. Eine entsprechende Anfrage dieser Zeitung beantwortete das Unternehmen bis gestern Abend nicht.

Unitymedia beschäftigt am Standort Heidelberg rund 250 Mitarbeiter. © dpa
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Zum einen sollten frei werdende Stellen nicht wieder besetzt werden. Dadurch könne rund die Hälfte des Einsparziels gedeckt werden. Daneben werde der Einsatz von externen Kräften reduziert, ihre Aufgaben sollten an feste Mitarbeiter übertragen werden. „Klar ist aber auch: Das wird nicht ausreichen. Wir werden auch Personal abbauen müssen, wie etwa im Falle redundanter Führungsstrukturen oder Doppelfunktionen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Dabei setze man auf sozialverträgliche Lösungen. dpa/fas