Börse in Frankfurt

Sinkender US-Inflationsdruck treibt Dax an

Die Hoffnung auf moderatere Zinserhöhungen in den USA hat den Dax am Freitag angetrieben. Zudem kam gut an, dass die chinesische Führung ihre Corona-Bestimmungen lockerte. So wurde die Zeit, die Einreisende in Quarantäne verbringen müssen, etwas verringert. Zum Wochenschluss stand für den Leitindex ein Plus von 0,56 Prozent auf 14.224,86 Punkte zu Buche. Auf Wochensicht verbuchte der Dax einen Gewinn von 5,7 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Titel legte am Freitag mit 2,79 Prozent auf 25.975,00 Zähler stärker zu.

Von 
dpa
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Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Oktober weniger stark als befürchtet. Von einem «Paukenschlag» sprach die Landesbank Baden-Württemberg. Der geringere Anstieg der Teuerung dürfte in der US-Notenbank für ein Aufatmen sorgen. Der Rückenwind für Aktien hielt auch am Freitag an.

Angeführt wurde der Dax von Zalando mit einem Plus von über zwölf Prozent. Immobilienaktien wie Aroundtown und TAG setzten ihre Erholung fort und zeugten von weiter Schnäppchenjägern. Im SDax der gewannen die Papiere des angeschlagenen Versorgers Uniper gut 18 Prozent.

Der Euro setzte die Erholung auf das höchste Niveau seit drei Monaten fort. Am Abend notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0330 Dollar. Auf dem Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 2,15 Prozent am Vortag auf 2,04 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um deutliche 0,63 Prozent auf 127,65 Punkte. Der Bund-Future büßte am Abend 1,38 Prozent auf 138,50 Punkte ein.

© dpa-infocom, dpa:221111-99-476292/6

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