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Ebm-papst - Hersteller von Ventilatoren verkauft Geschäft

Rückzug aus Russland

Von 
dpa
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Ebm-papst erzielte 2021/22 einen Rekordumsatz.

Mulfingen. Der Ventilatorenhersteller ebm-papst gibt wegen des Kriegs in der Ukraine und dessen wirtschaftlichen Folgen sein Geschäft in Russland auf. Zwei dortige Gesellschaften mit zusammen rund 50 Mitarbeitern werden an das lokale Management verkauft, wie Geschäftsführungschef Klaus Geißdörfer in Mulfingen (Hohelohekreis) sagte. „Wir liefern aktuell in einzelnen Fällen in Richtung Ukraine“, sagte er. Dort beschäftige der Hersteller knapp zehn Menschen.

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Das Unternehmen ebm-papst produziert mit weltweit rund 14 800 Mitarbeitern Ventilatoren und Motoren für Klima- und Lüftungsanlagen, aber auch für die Hausgeräte- oder die Autoindustrie. Im vergangenen Geschäftsjahr, das im März endete, steigerte das Familienunternehmen seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf den Rekordwert von rund 2,3 Milliarden Euro. Wegen gestiegener Materialpreise ging der – nicht genauer bezifferte – Gewinn hingegen zurück, wie Geißdörfer erklärte.

Der Hersteller kämpft wie andere auch gegen den Mangel an Halbleitern und anderen Elektronikbauteilen. In einigen Bereichen werde deshalb die Produktion stillstehen, sagte Geißdörfer. Er bemängelte, dass es in Deutschland Halbleiterhersteller gebe, die weiter massiv exportierten. Die heimische Industrie habe das Nachsehen, sagte Geißdörfer. 

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