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Bilfinger - Konzern möchte bis zu 100 Millionen Euro ausgeben

Rückkauf von Aktien

Von 
Alexander Jungert
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Mannheim. Der Mannheimer Industriekonzern Bilfinger startet am 1. Juli ein neues Programm, um Aktien zurückzukaufen. Maximal könnten rund 4,1 Millionen eigene Wertpapiere für bis zu 100 Millionen Euro über die Börse erworben werden, teilte das Unternehmen mit. Das Programm soll bis spätestens 17. März 2023 laufen. Bilfinger hatte den Schritt schon länger angekündigt und sich kürzlich von der Hauptversammlung die Ermächtigung dafür geben lassen. Das Geld stammt aus einem Beteiligungsverkauf. Am Freitag legte der Aktienkurs des S-Dax-Konzerns um fast sieben Prozent zu.

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Indem ein Unternehmen eigene Aktien zurückkauft, will es in der Regel den Kurs pflegen. Das sogenannte Kurs-Gewinn-Verhältnis steigt – auf weniger Aktien verteilt sich der gleiche Gewinn. Deshalb kann ein Wertpapier für Investoren auch attraktiver erscheinen. Kritiker monieren hingegen, Aktienrückkaufprogramme seien einfallslos, weil Managements keine anderen Ideen für die Zukunft eines Unternehmens hätten. jung

Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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