Neuer Studiengang: Digital Administration and Cyber Security

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Studierende bedienen sich in einer umfangreichen Bibliothek. © Sosan Aslami

(djd). Die Digitalisierung genießt in Bundesbehörden mittlerweile eine hohe Priorität. Sie ist vor allem ein wichtiger Bestandteil bei allen Verwaltungsprozessen des öffentlichen Dienstes. Für Berufseinsteiger bieten sich in diesem Umfeld beste Chancen, im Beamtenverhältnis einen krisensicheren und gut bezahlten Job in der Bundesverwaltung zu bekommen.

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Dual studieren beim Bund

Ausgangspunkt für eine Karriere in einer Bundesbehörde ist zum Beispiel ein duales Studium. Hier verbinden die Studierenden den theoretischen Wissenserwerb an einer anerkannten Hochschule mit mehrmonatigen Einsätzen im Arbeitsalltag. Die praktische Erfahrung sammeln sie beispielsweise beim Bundeskriminalamt, beim Auswärtigen Amt, beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, bei der Bundesnetzagentur oder dem Bundesrechnungshof.

Studieren in Nordrhein-Westfalen

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Der passende Diplomstudiengang "Digital Administration and Cyber Security" (DACS) wird seit Oktober 2020 an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) angeboten, die im nordrhein-westfälischen Brühl ihren Campus betreibt. Beauftragt wurde die Einführung dieses neuen dualen Studiengangs vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Nach einer Einführungsphase spaltet er sich auf in zwei Fachrichtungen.

Digitalisierung im öffentlichen Dienst

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Im Bereich "Digital Administration" beschäftigen sich die Studierenden unter anderem mit der Überführung bestehender Verwaltungsprozesse des öffentlichen Dienstes in digitalisierte Angebote. Sie werden für die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Informationstechnik ausgebildet. Diese wird bei der notwendigen Digitalisierung der Bundesverwaltung gebraucht.

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Gefahrenabwehr in der digitalen Welt

Beim Schwerpunkt "Cyber Security" geht es hauptsächlich um die Prävention, Gefahrenabwehr und Aufklärung in der digitalen Arbeitswelt. Wer den Studiengang erfolgreich absolviert hat, bekämpft hauptberuflich IT-Sicherheitsrisiken in den Bundesbehörden. Die Experten verfügen nach dem Studium über weitreichende Kenntnisse der Informationssicherheit, der IT-Forensik und der angrenzenden Gebiete. Sie untersuchen fragliche Sicherheitsvorfälle und decken Angriffe auf. Zudem arbeiten sie vorausschauend bei der Sicherung der bestehenden Systeme mit.

Im Frühjahr oder Herbst starten

Unter http://www.hsbund.de/dacs können Interessierte sich detailliert darüber informieren, welche genauen Inhalte die jeweiligen Zweige haben. Jeweils sechs Monate dauert eine Praxiseinheit in einer Bundesbehörde. Anschließend findet wieder Unterricht in den Hörsälen am Campus statt. Beginn eines neuen Semesters ist jeweils halbjährlich zum April und Oktober.

Nur online bewerben

Bewerbungen für diesen zukunftsorientierten Ausbildungsweg werden ausschließlich online entgegengenommen. Interessierte Abiturienten mit einer Vorliebe für Naturwissenschaften finden alle Informationen auf der Homepage der HS Bund. Sind die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, werden die Bewerber zum schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens einbestellt.

Gutes Anfangsgehalt

Wer schließlich zum Kreis der Studierenden gehört, steht finanziell von Anfang an sicher da: Als Beamte auf Widerruf erhalten die Studierenden vom ersten Semester an Bezüge in Höhe von derzeit rund 1.500 Euro brutto.