AdUnit Billboard

Naturkatastrophen kosten R+V Versicherung 387 Millionen Euro

Wetter

Lesedauer: 
Ein Haus in Marienthal ist nach dem Hochwasser vollkommen aufgerissen. Foto: Thomas Frey/dpa © Thomas Frey/dpa

Wiesbaden (dpa) – Naturkatastrophen wie das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben der R+V Versicherung enorme Kosten eingebrockt. Allein nach dem Unwettertief Bernd seien bislang 9545 Schäden in Höhe von 167 Millionen Euro gemeldet worden, teilte das Unternehmen heute mit.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

«Vor allem regional auftretende kräftige Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel richteten bei unseren Kunden besonders in den letzten Wochen verheerende Schäden an, die uns sehr betroffen machen», erklärte R+V-Chef Norbert Rollinger. Insgesamt habe man in diesem Jahr schon 82.000 Schäden in Höhe von knapp 387 Millionen Euro verbucht. 

Für das gesamte laufende Jahr geht die Versicherung davon aus, dass die Elementarschäden «eine Größenordnung erreichen werden, wie sie die R+V in ihrer fast 100-jährigen Geschichte noch nicht erlebt hat». Alle verfügbaren Beschäftigten aus dem gesamten Bundesgebiet seien derzeit in den Krisengebieten im Einsatz. R+V zählt zu den größten Versicherungen in Deutschland. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt die Versicherungsschäden nach dem Hochwasser in Westdeutschland auf bis zu fünf Milliarden Euro, wie er am Mittwoch bekanntgegeben hatte.

Im ersten Halbjahr sind die Beitragseinnahmen von R+V im deutschen Erstversicherungsgeschäft um 4,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf mehr als 9 Milliarden Euro gestiegen. Grund sei die gute Konjunktur. Für das Gesamtjahr gab sich Rollinger vorsichtig optimistisch.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

© dpa-infocom, dpa:210722-99-483277/4

Meldung R+V

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1