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Industrie

Nach Corona - Exportquote in Pfalz erholt sich

Von 
Till Börner
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Ludwigshafen. Dank Zuwächsen stieg die Exportquote pfälzischer Industriebetriebe im vergangenen Jahr leicht an und lag bei 66 Prozent. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz mitteilt, stieg der Auslandsumsatz um 19,4 Prozent auf rund 35,2 Milliarden Euro. Bei ihren Berechnungen bezog sich die IHK auf Daten des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz. Damit liegt die Exportquote für Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten knapp über dem Wert des Vorjahres (65,7 Prozent) und unter dem Wert für 2019 (66,5 Prozent). Der Inlandsumsatz wuchs im Zeitraum 2020/21 um 17,8 Prozent auf knapp 18,2 Milliarden Euro, so dass sich der Gesamtumsatz aller Industrieunternehmen um plus 18,8 Prozent auf rund fast 53,4 Milliarden Euro erhöhte.

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Von der positiven Entwicklung profitieren vor allem die Stadt Ludwigshafen sowie der Kreis Germersheim. In Ludwigshafen erhöhte sich der Gesamtumsatz um 23,5 Prozent auf rund 28,2 Mrd. Euro. Dabei stieg der Inlandsumsatz um 34,1 Prozent auf fast 8 Milliarden Euro und der Auslandsumsatz um 19,8 Prozent auf rund 20 Milliarden Euro. Die Exportquote sank hierdurch von 74,2 auf 72,0 Prozent. Im Landkreis Germersheim erhöhten sich die Industrieumsätze um 16,1 Prozent auf 12,5 Mrd. Euro. Daten zum Auslandsumsatz sowie zur Exportquote werden leider statistisch nicht ausgewiesen. Für das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz erhöhte sich die Exportquote von 55,6 Prozent auf 56,4 Prozent.

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