Gastronomie - Steakhaus-Kette hofft auf Rettungsanker Maredo sucht Investoren

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dpa
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Düsseldorf. Die angeschlagene Restaurantkette Maredo sucht nach neuen Investoren, um die Weiterführung ihrer Steakhäuser langfristig zu sichern. Sollte es eine Lockerung der Corona-Regeln für die Gastronomie geben, will Maredo seine Restaurants wieder öffnen, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens von Montag hervorgeht. Die Geschäftsführung sei gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis derzeit auf der Suche nach Geldgebern. Außerdem werde mit Vermietern nach Lösungswegen aus der Krise gesucht.

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Wie bei vielen anderen Restaurants bleiben bei Maredo die Umsätze derzeit durch die Schließung der Gastronomie aus, während etwa Mieten weiter gezahlt werden müssen. Die Mitarbeiter der Maredo-Restaurants erhalten aktuell Kurzarbeitergeld.

Die Kette hat nach eigenen Angaben 35 Restaurants in Deutschland sowie je ein Restaurant in Salzburg und Wien. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen mit knapp 1000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro.