AdUnit Billboard

London bürgt für Corona-Hilfskredite

Wirtschaftspolitik

Lesedauer: 
Die britische Regierung bürgt für Corona-Kredite in Milliardenhöhe. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

London (dpa) - Die britische Regierung hat in der Coronavirus-Pandemie für Hilfskredite an Unternehmen in Höhe von etwa 80 Milliarden Pfund (93,4 Milliarden Euro) gebürgt. Das geht aus einer Mitteilung des britischen Finanzministeriums vom Dienstag hervor.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Insgesamt verteile sich die Summe aus verschiedenen Programmen auf rund 1,7 Millionen Einzelkredite, hieß es.

Profitiert haben davon nach Angaben der Regierung Unternehmen jeglicher Größe, von großen exportorientierten Industriekonzernen bis hin zu kleinen Firmen. Hinzu komme die Unterstützung durch das der deutschen Kurzarbeit nachempfundene «Job Retention Scheme», die Stundung von Unternehmenssteuern, eine Reduzierung der Umsatzsteuer und ein Stopp von Zwangsräumungen kommerziell genutzter Räume.

In Deutschland wurde in der Corona-Pandemie ein Sonderkreditprogramm über die staatliche Förderbank KfW beschlossen, bei dem letztlich der Bund bis zu 100 Prozent der Ausfallrisiken übernahm. Im Jahr 2020 sagte die Förderbank Unternehmen und Selbstständigen Corona-Hilfskredite von rund 45 Milliarden Euro zu. Außerdem unterstützte die Bundesregierung belastete Firmen etwa mit milliardenschweren direkten Zuschüssen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

© dpa-infocom, dpa:210706-99-277448/2

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1