Getränke - 100 Mitarbeiter in Mannheim betroffen Kurzarbeit bei Coca-Cola

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Der Getränkekonzern Coca-Cola hat aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. © Keiper

Mannheim. Der Getränkekonzern Coca-Cola hat aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. Auch am Standort Mannheim sind für den Monat April etwa 100 Mitarbeitende aus den Bereichen Verkauf und Logistik betroffen, 60 davon temporär für den Zeitraum einer Woche. Das bestätigte eine Sprecherin der Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE) auf Nachfrage dieser Redaktion. Für den kommenden Monat sei diese Maßnahme auch für die Produktion geplant.

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„Wir versuchen, die Kurzarbeit für die Betroffenen so kurz wie möglich zu halten“, sagte Wolf-Dieter Bethlehem, Betriebsleiter in Mannheim, laut einer Mitteilung. Dort füllt Coca-Cola kohlensäurehaltige Getränke in Einweg- und Mehrwegpfandflaschen für die Gastronomie und den Handel ab. Geschlossene Restaurants, Cafés, Kinos und Freizeitparks hätten für eine deutlich geringere Auslastung des Betriebes und der insgesamt 434 Mitarbeitenden gesorgt, sagte die Sprecherin. Das habe den Betrieb zur Anmeldung von Kurzarbeit gezwungen.

Die CCEP DE hat mit der Gewerkschaft für Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit geschlossen. Demnach stocke Coca-Cola die Nettoentgeltdifferenz auf 85 Prozent des Gehalts auf, so die Sprecherin. Für Mannheim gelte ein schon länger bestehender Manteltarifvertrag mit einer Aufstockung auf 90 Prozent. soge

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