Freizeit - Cinemaxx und Cinestar dürfen sich zusammenschließen Kartellamt billigt Kino-Fusion

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dpa/red
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Düsseldorf. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Übernahme der Kinokette Cinestar durch den Wettbewerber Cinemaxx gegeben. Allerdings müssen die Betreiber vor dem Zusammenschluss Kinos in sechs Städten an Wettbewerber veräußern, wie die Aufsichtsbehörde am Montag mitteilte.

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„Durch die Zusammenführung der Cinemaxx- mit den Cinestar-Kinos entsteht der nach Umsatz und Leinwandzahl führende Kinobetreiber in Deutschland“, betonte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag in Bonn. Die Aufsichtsbehörde habe deshalb die Wettbewerbssituation genau unter die Lupe genommen. „In sechs Regionen hätte die Übernahme dazu geführt, dass ein Großteil des Kinoangebots künftig von einem einzigen Unternehmen angeboten worden wäre“, betonte Mundt. Dies könne zu Nachteilen für die Verbraucher führen.

Sechs Häuser werden verkauft

Um diese Bedenken auszuräumen, hätten sich Betreiber verpflichtet, innerhalb der nächsten sechs Monate in diesen Gebieten jeweils ein Kino an Wettbewerber zu veräußern. Das Cinestar-Kino in Ludwigshafen ist davon nicht betroffen. Das Mannheimer Cinemaxx-Kino gehört nicht zu der gleichnamigen Kette – es ist Teil des Wuppertaler Cineplex-Verbunds. Die Kinokette Cinemaxx ist im Besitz des weltweit tätigen Kinounternehmens Vue. Vue betreibt in Deutschland bislang 31 Kinos. Die Kette Cinestar kommt auf mehr als 50 Lichtspielhäuser.