Hosen runter!

Lesedauer: 

Wer mal muss, soll extra zahlen. Das klingt provokant, ist aber gar nicht so abwegig. Wer für 19,90 Euro nach Mallorca fliegen will, kann nur ein Mindestmaß an Service erwarten. Alles andere ist naiv, da wirtschaftlich nicht realisierbar. Billigflieger stellen ihren Kunden die gleichen Dinge in Rechnung wie herkömmliche Fluggesellschaften. Nur sind bei letzteren die Kosten schon im - teureren - Endpreis eingerechnet. Bei den günstigen Airlines haben die Passagiere dagegen wenigstens die Wahl. Was sie nicht nutzen, müssen sie nicht zahlen. Das ist zwar mühselig, weil Kunden erst einmal alle Gebühren zusammenrechnen müssen, um die einzelnen Angebote zu vergleichen. Dafür können sie aber tatsächlich auch an der ein oder anderen Stelle ein Schnäppchen machen.

AdUnit urban-intext1

Voraussetzung ist allerdings, dass die Airlines die Hosen runterlassen, sprich, ihr Angebot transparent gestalten. Daran hapert es oft, und das ist der Knackpunkt beim Thema Billigflieger. Im Zweifel müssen die Firmen deshalb gezwungen werden, entsprechende Vorschriften umzusetzen - und zwar so schnell wie möglich.