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Lufthansa - Personalprobleme bei der Frachttochter

Heftiger Streit um Piloten

Von 
dpa
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Frankfurt. Bei der Lufthansa hängt der Haussegen mit den Piloten immer schiefer. Bei der florierenden Frachttochter Lufthansa Cargo konnten zahlreiche Flugausfälle nur knapp verhindert werden, nachdem die Piloten Corona-Sondervereinbarungen aufgekündigt hatten. Mit der Regelungsabsprache zu erweiterten Einsatzmöglichkeiten des Personals war der boomende Frachtverkehr erst ermöglicht worden. Unternehmen und Personalvertretung haben nach Informationen des Portals „aero.de“ vereinbart, die Regeln noch eine Woche in Kraft zu halten, um zu einer Lösung zu kommen. „Bei uns läuft nach wie vor alles“, erklärte eine Cargo-Sprecherin am Montag.

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Hintergrund ist der Personalüberhang bei dem Luftverkehrskonzern, der viele Piloten in Kurzarbeit geschickt hat. Bis zu 1500 der rund 5000 Kapitäne und Co-Piloten aus dem Konzerntarifvertrag könnten wegen der fehlenden Nachfrage im kommenden Frühjahr ihre Jobs verlieren. Entsprechende Sozialplanverhandlungen sind nach Angaben beider Seiten im Gange für die Flugbetriebe Lufthansa Passage und für die Lufthansa Cargo. Letztere verlagert aus Kostengründen immer mehr Geschäft auf das nicht vom Konzerntarifvertrag erfasste Joint Venture „Aerologic“. dpa

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