"Forbes"-Liste: Ein Drittel weniger Milliardäre durch die Wirtschaftskrise Gates reichster Mann der Welt

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New York. Die globale Wirtschaftskrise hat auch unter den Superreichen ihre Opfer gefordert. Die Zahl der Milliardäre weltweit ist seit dem vergangenen Jahr um ein Drittel auf 793 gesunken. Ihr Gesamtvermögen schrumpfte fast um die Hälfte auf 2,4 Billionen Dollar (1,8 Billionen Euro), berichtet das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" in seiner heutigen Ausgabe.

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Reichster Mann der Welt ist Bill Gates. Der Microsoft-Gründer landete trotz heftiger Verluste mit einem Vermögen von 40 Milliarden Dollar (31,2 Milliarden Euro) auf Platz eins der Liste. Unter den Top Ten sind auch die beiden Aldi-Brüder. Karl Albrecht (89) liegt trotz eines Verlusts von 5,5 Milliarden Dollar seit 2008 auf Platz sechs (21,5 Milliarden Dollar oder 16,8 Milliarden Euro). Sein Bruder Theo Albrecht (87) schaffte es auf Rang neun (18,8 Milliarden Dollar oder 14,7 Milliarden Euro).

Der US-amerikanische Investor Warren Buffett (Berkshire Hathaway), der Gates 2008 von der Spitze verdrängt hatte, belegt mit 37 Milliarden Dollar in diesem Jahr den zweiten Platz. Ihm folgt der reichste Mann Lateinamerikas, der Mexikaner Carlos Slim Helu (35 Milliarden Dollar). Die Milliardäre kommen aus 52 Ländern. dpa