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Frankfurt sagt erneut Konsumgütermessen ab

Corona-Pandemie

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Die Frankfurter Messegesellschaft leidet unter der Corona-Pandemie. Foto: Silas Stein/dpa © Silas Stein/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Wegen der weltweit dynamischen Pandemielage hat die Frankfurter Messegesellschaft erneut ihre Frühjahrsmessen für Konsumgüter abgesagt.

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Dazu gehört auch die Weltleitmesse «Ambiente», die eigentlich für Mitte Februar vorgesehen war und bereits im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte. Bei der bislang letzten Ausgabe im Jahr 2020 hatten noch über 4500 Aussteller die Plattform auf dem gesamten Frankfurter Messegelände genutzt.

Die verschärften Reise- und Kontaktregeln machten auch das Messe-Trio Paperworld, Creativeworld und Christmasworld unmöglich, wie die Messegesellschaft weiter mitteilte. Die globale Reisebereitschaft sinke derzeit enorm. Die regional ausgerichtete Fachmesse «Nordstil» (15.-17. Januar) in Hamburg soll hingegen wie geplant stattfinden. Hier sei man in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Der traditionelle Frankfurter Messeauftakt «Heimtextil» war schon früher abgesagt worden.

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Die über lange Zeit profitable und umsatzstärkste deutsche Messegesellschaft litt 2021 erneut unter zahlreichen Absagen und Reisebeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie. Der Umsatz schrumpfte nach Unternehmensangaben auf etwa 140 Millionen Euro, was knapp einem Fünftel der Erlöse aus dem Vorkrisenjahr 2019 entspricht. Zum zweiten Mal in Folge musste die von Stadt und dem Land Hessen getragene Gesellschaft einen dreistelligen Millionenverlust wegstecken.

© dpa-infocom, dpa:220105-99-595933/3

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