Dieselskandal - Arbeitsgericht weist Kündigungsschutzklage ab Ex-VW-Manager gescheitert

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dpa
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Braunschweig. Die Daten sind für eine Aufklärung des Dieselskandals wohl für immer verloren: Für die Vernichtung einer Festplatte ist der frühere Entwicklungschef bei Volkswagen, Heinz-Jakob Neußer, aus Sicht des Arbeitsgerichts Braunschweig zurecht gefeuert worden. Nach Auffassung des Richters verschwand der Datenträger im Zusammenhang mit der drohenden Aufdeckung der Dieselaffäre. Er wies die Kündigungsschutzklage des Ex-Markenvorstands am Montag ab.

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Das Gericht gehe davon aus, dass sich die Kündigung auf einen dringenden Verdacht der Datenvernichtung stütze und damit gerechtfertigt sei, hieß es in der Urteilsbegründung. Volkswagen hatte noch zwei weitere Kündigungen wegen unbefugter Nutzung von Dienstwagen und der Anklage durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgesprochen. Für das Arbeitsgericht ist aber bereits die erste fristlose Kündigung vom August vergangenen Jahres wirksam.

Der Richter wies am Montag aber auch die Widerklage von VW ab, mit der der Konzern die Feststellung erreichen wollte, dass Neußer schadenersatzpflichtig ist. Berufung ist für beide Seiten möglich. dpa