Papierindustrie

Einigung in Tarifrunde

Beschäftigte bekommen mehr Geld

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dpa
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Die rund 40 000 Beschäftigten der deutschen Papierindustrie erhalten mehr Geld © Manfred Rinderspacher

Frankfurt. Die rund 40 000 Beschäftigten der deutschen Papierindustrie erhalten mehr Geld. Bei den Verhandlungen in dritter Runde in Sulzbach bei Frankfurt einigten sich die Tarifpartner auf eine einheitliche Erhöhung in allen Gehaltsstufen von 200 Euro, die ab 2023 in zwei Schritten umgesetzt wird. Festbeträge kommen besonders den unteren Gehaltsstufen zugute.

Wie die IG BCE am Samstag weiter mitteilte, wird zudem eine Schichtzulage um 50 Prozent erhöht und in drei Einmalzahlungen ein Inflationsausgleichsgeld in Höhe von 3000 Euro gezahlt. Dieser Betrag ist nach den Vorgaben der Bundesregierung steuer- und abgabenfrei.

Laut Arbeitgeberverband „Die Papierindustrie“ ist im Sinne der Sozialpartnerschaft eine möglichst flexible Auszahlung dieser Sonderzahlung möglich. In diesem Jahr würden noch mindestens 750 Euro ausgezahlt. Für Auszubildende wurden nach Arbeitgeberangaben 1200 Euro zur Abmilderung der gestiegenen Verbraucherpreise vereinbart. Der Tarifvertrag läuft über 24 Monate bis zum 30. September 2024. 

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