Verkehr - Rückgänge in Mannheim und Ludwigshafen Dickes Minus für die Häfen

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tbö
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Der Güterumschlag im Mannheimer Hafen sank um fast zwölf Prozent. © RI

Mannheim/Ludwigshafen. Die Corona-Pandemie hat sich im Geschäftsjahr 2020 unterschiedlich stark auf die Häfen in Ludwigshafen und Mannheim ausgewirkt. Wie die Staatliche-Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim bekannt gab, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 13,8 Millionen Tonnen Güter wasserseitig umgeschlagen. 6,9 Millionen Tonnen Güter wurden in Ludwigshafen umgeschlagen – 1,5 Prozent weniger als 2019. Ein deutlich größeres Minus verzeichnet der Mannheimer Hafen: Hier betrug die Umschlagsmenge 6,89 Millionen Tonnen – und somit fast 11,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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In Ludwigshafen machen die chemischen Erzeugnisse den größten Teil des Umschlags aus. Sie nahmen 2020 leicht zu (plus 0,67 Prozent) und stiegen auf 3,02 Millionen Tonnen. Den größten Zuwachs in Mannheimer verbuchte die Gütergruppe „Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugnisse“ – sie legte um 16,3 Prozent zu. Rückläufig entwickelten sich unter anderem „Feste Mineralische Brennstoffe“ ( minus 26 Prozent) sowie „Fahrzeuge, Maschinen und sonstige Halb- und Fertigwaren“ (minus 22,3 Prozent).