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Agrar

CropEnergies verdient mehr

Von 
Alexander Jungert
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Mannheim. Der Mannheimer Ethanolhersteller CropEnergies hat im ersten Quartal den Gewinn gesteigert. Das Unternehmen führte das am Mittwoch darauf zurück, dass die Corona-Infektionszahlen zurückgegangen und dadurch wieder mehr Menschen mit ihren Fahrzeugen unterwegs gewesen sind. CropEnergies stellt aus pflanzlichen Rohstoffen Ethanol her, das Spritsorten wie E10 beigemischt wird. Es soll helfen, klimaschädliches CO2 im Verkehr einzusparen.

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Höhere Energiekosten

Der Umsatz stieg von 171 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 214 Millionen Euro, das operative Ergebnis erhöhte sich von 8,1 Millionen auf 15,1 Millionen Euro. Die Steigerungen der Absatzmengen und Preise führten trotz deutlich höherer Rohstoff- und Energiekosten zu einem verbesserten Ergebnis. CropEnergies hatte schon Mitte Juni vorläufige Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Am Mittwoch reagierte der Aktienkurs kaum. Für das laufende Geschäftsjahr wurde die Gewinnprognose bestätigt, das operative Ergebnis soll zwischen 50 und 80 (Vorjahr: 107) Millionen Euro liegen. Wegen der gestiegenen Ethanolerlöse geht CropEnergies dabei von einem leicht höheren Umsatz von 925 bis 975 (zuvor erwartet: 870 bis 920) Millionen Euro aus.

An diesem Donnerstag legt der Mutterkonzern Südzucker den Bericht für das erste Quartal vor. Nach vorläufigen Zahlen ist das Unternehmen mit deutlich weniger Gewinn in das neue Geschäftsjahr 2021/2022 gestartet. jung

Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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