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Agrar

CropEnergies beteiligt sich an Biotech-Start-up

Von 
Alexander Jungert
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Blick auf die Anlage in Zeitz (Sachsen-Anhalt). © Cropenergies

Mannheim. CropEnergies aus Mannheim will verstärkt aus Abfall und Reststoffen Ethanol gewinnen – und hat sich deswegen mit knapp 20 Prozent am Start-up LXP aus Brandenburg beteiligt. Der Preis: knapp zwei Millionen Euro.

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Vereinfacht erklärt lassen sich mit einem Verfahren von LXP etwa aus Schnittgut und Sägespänen Biokraftstoffe und biobasierte Chemikalien herstellen. Für CropEnergies eröffneten sich weitere Möglichkeiten, die Rohstoffbasis zur Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation zu erweitern, erklärte Vorstandssprecher Stephan Meeder laut Mitteilung. Biokraftstoffe der ersten Generation bestehen aus Agrarrohstoffen wie Weizen. Beide Arten herzustellen, sei kein Widerspruch, so Meeder weiter. Die neuen Technologien profitierten von bestehenden Produktionsanlagen.

CropEnergies investiert mit der Beteiligung auch in die neue Sparte der biobasierten Chemikalien. Das Unternehmen plant – wie Anfang des Jahres bekannt gegeben – den Bau einer Anlage für erneuerbares Ethylacetat in Zeitz. Ethylacetat findet sich etwa in Kosmetika, Farben und Klebstoffen. CropEnergies geht davon aus, dass Nachhaltigkeit – im Verkehr und insgesamt im täglichen Leben – immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Künftig soll sich das Geschäft deshalb nicht mehr hauptsächlich nur um Ethanol als Biokraftstoff drehen, sondern auch um Folgeprodukte. jung

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Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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