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Ethanolhersteller CropEnergies erhöht Prognose

Von 
Alexander Jungert
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Mannheim. CropEnergies erwartet im laufenden Geschäftsjahr sowohl einen höheren Gewinn als auch einen höheren Umsatz. Hauptgrund seien deutlich gestiegene Ethanolerlöse, teilte das Mannheimer Unternehmen am Mittwoch mit. So habe die Einführung von E10 in Schweden im August und in Großbritannien im September zuletzt zu einer höheren Nachfrage geführt.

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Für das Gesamtjahr wird nun ein Umsatz zwischen 970 Millionen und rund einer Milliarde Euro erwartet (zuvor: 925 bis 975 Millionen Euro). Das operative Ergebnis soll zwischen 65 und 90 Millionen Euro liegen (zuvor: 50 bis 80 Millionen Euro).

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2021/22 erzielte CropEnergies nach vorläufigen Zahlen einen auf 249,2 Millionen Euro gestiegenen Umsatz (Vorjahr: 228,5 Millionen Euro). Das operative Ergebnis hingegen konnte nicht an den Rekordwert der Vorjahresperiode anknüpfen und erreichte 23,3 Millionen Euro (Vorjahr: 42,6 Millionen Euro). Belastend hätten vor allem deutlich höhere Rohstoffkosten sowie die zuletzt auf ein Rekordniveau gestiegenen Energiepreise gewirkt.

Der vollständige Bericht wird am 13. Oktober veröffentlicht. CropEnergies ist eine Tochtergesellschaft des Mannheimer Südzucker-Konzerns. Das Unternehmen stellt aus pflanzlichen Rohstoffen Ethanol her, das Spritsorten wie E10 beigemischt wird. Es soll helfen, klimaschädliches CO2 im Verkehr einzusparen.

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Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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