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Frauenmangel in der Zauberkunst

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Bild: dpa
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Ob Siegfried und Roy, Ehrlich Brothers oder David Copperfield – die bekanntesten Zauberer sind Männer. Eine Frau, die international Erfolg hat und als Zauberin Roxanne unter anderem in Las Vegas und Hollywood auftritt, ist Petra Fröschle aus Stuttgart. „Es ist natürlich so, dass in der Geschichte der Zauberkunst die Zauberer, die große Berühmtheiten sind und denen man nacheifert, häufig Männer sind“, erklärt sie. Mehr als 90 Prozent der Magier sind Männer. Der nationale Zauberverein Magischer Zirkel von Deutschland (MZvD) zählt unter den 2620 deutschen Zauberern gerade einmal 210 Frauen. „Vor allem im Mittelalter war es so, dass Frauen, die etwas machten, was Männer nicht nachvollziehen konnten, als Hexen abgestempelt wurden“, erklärt Fröschle. Zudem waren laut Fröschle in Clubs, in denen sich Zauberer ausgetauscht haben, lange Zeit keine Frauen erlaubt. Die Szene ist sich des Zaubererinnenmangels bewusst. So sollte es beim Festival „HocusPocus Fürstenfeld“ in Fürstenfeldbruck nun auch eine Show geben, in der nur Frauen ihre Tricks vorführen. Bild: dpa

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