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Roche - Konzern investiert kräftig am Standort Mannheim

Tests steigern Umsatz

Von 
dpa/jor
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Basel/Mannheim. Der Pharmakonzern Roche hat im ersten Halbjahr von einer robusten Nachfrage nach neuen Medikamenten und Covid-19-Tests profitiert. Dagegen belastete der stärkere Schweizer Franken die Ergebnisse, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg dabei um 5 Prozent auf 30,7 Milliarden Franken (rund 28,3 Mrd Euro). Währungsbereinigt stand ein Plus von 8 Prozent zu Buche. Während die Verkäufe in der Diagnostiksparte dank der Corona-Tests stark zulegten, wuchsen auch die Umsätze im Pharmageschäft seit dem zweiten Quartal wieder. Die Nachfrage nach den Corona-Tests dürfte dabei im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht haben. Unter dem Strich sank der Konzerngewinn in den ersten sechs Monaten um 3 Prozent auf 8,2 Milliarden Franken. Währungsbereinigt verzeichnete Roche jedoch ein Plus von 2 Prozent.

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Der Pharmakonzern Roche profitierte vom Verkauf der Corona-Tests. © dpa

Roche hat im bayerischen Penzberg und in Mannheim große deutsche Standorte – und ist in Mannheim mit 8400 Angestellte größter Arbeitgeber. An diesen Standorten will man, so Claus Haberda, Geschäftsführer und Leiter Finanzen der Roche Diagnostics GmbH, „wichtige strategische Investitionen realisieren“. In Mannheim soll ein Direktbelieferungszentrum für Europa entstehen. Man rechnet mit einer Investitionssumme von 91 Millionen Euro. Baubeginn sei für das erste Quartal 2022 und die Fertigstellung bis Ende 2023 vorgesehen, heißt es. Zudem soll eine Summe von rund 50 Millionen Euro in ein neues Trainings- und Schulungszentrum investiert werden, das 2023 fertiggestellt sein soll. 

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