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Energie - Einstweilige Verfügung gegen Wettbewerber

MVV setzt sich zur Wehr

Von 
tbö
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Mannheim. Zahlreiche Kundinnen und Kunden des Mannheimer Energieunternehmens MVV haben in den vergangenen Wochen Anrufe erhalten, bei denen sie nach ihren Kundendaten gefragt oder ihnen im Namen der MVV angebliche Angebote unterbreitet wurden. Die MVV hat nun mitgeteilt, dass sie vor dem Landgericht Mannheim eine einstweillige Verfügung wegen Wettbewerbsverstößen gegen die Mivolta GmbH erreicht hat. Laut der Pressemitteilung gehe es dabei um unlautere Anrufe zu Werbezwecken sowie um unzulässige Behauptungen bei Energievermarktungsaktivitäten von Mivolta, bei denen hauptsächlich der Produktname Maxximo genannt wurde.

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Das Gericht hat Mivolta untersagt, Verbraucherinnen und Verbraucher im Rahmen der Vermarktung von Energie-Belieferungsverträgen zu Werbezwecken anzurufen oder anrufen zu lassen, ohne dass zuvor eine ausdrückliche Einwilligung des Vebrauchers vorgelegen hat. Zudem ist dem Unternehmen untersagt worden, bei solchen Anrufen eine Zusammenarbeit mit der MVV zu erwähnen.

„Keine Daten weitergeben“

In der jüngsten Vergangenheit fragten Anrufer MVV-Kunden nach Daten wie Zählernummern oder -ständen und gaben an, im Auftrag des Energieunternehmens zu handeln oder mit diesem zusammenzuarbeiten. So behaupteten die Anrufer, mit der MVV ein neues Strom-Ableseverfahren durchzuführen oder unterbreiteten im Namen des Unternehmens Angebote mit günstigen Stromtarifen.

„Wir raten unseren Kundinnen und Kunden grundsätzlich, keine sensiblen Daten wie beispielsweise Zählernummern oder Geburtsdaten telefonisch an Unbekannte weiterzugeben und solche Gespräche stattdessen unmittelbar zu beenden“, so Matthias Schöner. Der Leiter des MVV-Privat- und Gewebekundenvertriebs empfiehlt, sich Angebote grundsätzlich schriftlich oder per E-Mail zukommen zu lassen und diese in Ruhe zu prüfen. tbö

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