Investor - Übernahmeangebot an Aktionäre MVV rät zu Ablehnung

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Mannheim. Vorstand und Aufsichtsrat des Mannheimer Energieunternehmens MVV empfehlen ihren Aktionären, das Übernahmeangebot des neuen Großaktionärs First State nicht anzunehmen. Das teilten sie am Freitag schriftlich mit. Demnach seien sie laut Aktienrecht zu einer eigenen Stellungnahme verpflichtet.

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Das Angebot von 26,99 Euro je Aktie liege zwar in einem angemessenen Bereich. Es „berücksichtigt aber nicht vollständig das Potenzial der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung und die Ertragsstärke der MVV“, heißt es in der Mitteilung. Zu diesem Ergebnis kämen die Führungsgremien auf Grundlage eines externen Wertgutachtens sowie der eigenen Bewertung.

Die MVV hatte Ende März bekannt gegeben, dass die Vermögensverwaltungsgesellschaft First State Investments 45,1 Prozent der Anteile des Unternehmens von EnBW und RheinEnergie kaufen will. Im Zuge dieses Geschäfts hatte sich der neue Großaktionär aktienrechtlich verpflichtet, allen Anteilseignern ein freiwilliges Übernahmeangebot zu machen. Allerdings hatten sowohl First State als auch die Stadt Mannheim als Mehrheitsaktionär der MVV betont, dass dennoch am bestehenden Streubesitz festgehalten werden solle. Wer ein Schreiben seiner Bank bekomme und die Aktien behalten möchte, muss der MVV zufolge nichts unternehmen.