1. Quartal MVV mit Ergebnissprung

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Martin Geiger
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Die MVV-Zentrale in Mannheim. © Manfred Rinderspacher

Mannheim. Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres das operative Ergebnis deutlich steigern können. Das teilte die MVV am Freitag mit. So erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 17 Millionen auf 98 Millionen Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 21 Prozent. Und das, obwohl der Umsatz von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent gesunken ist.

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Das verbesserte Ergebnis lasse sich, so das Unternehmen, insbesondere auf drei Faktoren zurückführen: Die Inbetriebnahme des Gasheizkraftwerks in Kiel vor einem Jahr, das erfolgreiche Projektentwicklungsgeschäft bei den erneuerbaren Energien und die Neubewertung der Anteile an der Fernwärme Rhein-Neckar GmbH im Zuge der vollständigen Übernahme inklusive anschließender Vollkonsolidierung. Aber auch in allen anderen Berichtssegmenten gebe es Ergebniszuwächse.

„Wir sind strukturell gut aufgestellt und verfügen über robuste Geschäftsmodelle, die sich im Gesamtportfolio ausgleichend ergänzen“, sagte MVV-Chef Georg Müller laut Mitteilung. Diese stabile Grundlage komme dem Unternehmen auch während der Corona-Pandemie zugute.

Entsprechend bekräftigte die MVV ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr, das am 30. September endet. Demnach soll, auch wenn die Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Folgen groß sei, mindestens das Vorjahresniveau erreicht werden. 2019/2020 lag der Umsatz bei 3,52 Milliarden Euro, das Ergebnis bei 233 Millionen Euro. Sollten sich die Corona-Auswirkungen in Grenzen halten, sei auch eine Ergebnissteigerung möglich.

Redaktion Reporter im Bereich "Welt"