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Bilanz - Sondereffekte in Höhe von 1,25 Milliarden Euro

GKM kostet EnBW Millionen

Von 
dpa/mig
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Karlsruhe/Mannheim. Die zunehmend unter wirtschaftlichem Druck stehenden Kohlekraftwerke sorgen bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) für Wertberichtigungen und höhere Rückstellungen. Insgesamt betragen die Sondereffekte rund 1,25 Milliarden Euro, wie der Versorger am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Dies habe jedoch keine Auswirkungen auf die Ergebnisprognose und die Dividende für 2021.

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Der Wertberichtigungsbedarf wurde mit rund 950 Millionen Euro beziffert. Davon entfallen etwa 700 Millionen Euro auf die klassischen Kraftwerke. Hintergrund seien die verschärften Anforderungen an den Klimaschutz. Infolge dessen müssen auch die Rückstellungen für drohende Verluste aus den Strombezugsverträgen um 300 Millionen Euro aufgestockt werden.

Einen entsprechenden Vertrag hat die EnBW mit zwei Anlagen. Eine davon ist das Grosskraftwerk Mannheim (GKM). Die andere steht in Duisburg-Walsum. Wie hoch die zusätzlichen Rückstellungen für das GKM ausfallen, teilte die EnBW nicht mit. Dem Konzern gehören 32 Prozent des Mannheimer Kraftwerks.

Die MVV Energie AG, die 28 Prozent der GKM-Anteile hält, hatte bereits im vergangenen Geschäftsjahr einen „mittleren einstelligen Millionenbetrag“ auf ihre Kraftwerksbeteiligung abschreiben müssen. Weitere Wertberichtigungen seien aktuell nicht geplant. Das Unternehmen verweist darauf, dass die Werthaltigkeit nach der heutigen Planung gegeben sei.

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