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Börse

Übernahmegerüchte beflügeln Aktienkurs von Mannheimer Bilfinger-Konzern

Von 
Alexander Jungert
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Die Bilfinger-Zentrale in Mannheim. © Manfred Rinderspacher

Mannheim. Der Mannheimer Industrieservice-Konzern Bilfinger ist womöglich ins Visier von Private-Equity-Firmen geraten. Es gebe erste vorläufige Übernahme-Interessenten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich „auf mit der Sache vertraute Personen“. Zu den Interessenten gehöre auch die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Clayton Dubilier & Rice. Allerdings seien die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium und es sei nicht sicher, ob überhaupt eine Transaktion zustande kommt.

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Bilfinger lehnte eine Stellungnahme ab. „Grundsätzlich kommentiert Bilfinger keine derartigen Gerüchte oder Spekulationen am Markt, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist“, erklärte eine Konzernsprecherin.

Anders als viele Unternehmen holen sich Private-Equity-Gesellschaften ihr Kapital nicht öffentlich an der Börse, sondern privat von Investoren – daher der Name Private Equity (Privates Eigenkapital). Für gewöhnlich setzt eine Private-Equity-Firma einen Fonds auf. Über diesen Fonds beteiligt sie sich an Unternehmen oder kauft diese komplett auf. Ziel ist meistens, diese Anteile nach wenigen Jahren mit Profit weiterzuverkaufen.

Die Übernahmefantasien beflügelten am Mittwoch den Aktienkurs von Bilfinger. Im morgendlichen Handel gewann das Papier um mehr als neun Prozent.

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Im zweiten Quartal rutschte der Mannheimer Konzern wegen Corona tiefer in die roten Zahlen. Seit Jahresbeginn büßte die im S-Dax notierte Aktie rund 45 Prozent an Wert ein. Vor allem die niedrige Bewertung des Unternehmens lockt Investoren. Laut Bloomberg haben sich in der Vergangenheit immer wieder schon Private-Equity-Firmen für Bilfinger interessiert.

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Redaktion Alexander Jungert, 1980 in Bruchsal geboren, hat beim "Mannheimer Morgen" volontiert und ist seit 2010 Wirtschaftsredakteur. Während des Studiums arbeitete er unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und den "Tagesspiegel" in Berlin. Schreibt am liebsten darüber, was regionale Unternehmen und deren Mitarbeiter umtreibt.

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