BASF hält an Dividende fest und streicht Ausblick

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dpa
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Ludwigshafen. Der Chemiekonzern BASF hält trotz der Corona-Pandemie an seiner Dividende für 2019 fest. Die Ausschüttung solle unverändert 3,30 Euro je Aktie betragen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in Ludwigshafen mit. Die Hauptversammlung soll darüber am 18. Juni entscheiden.

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Dagegen zog BASF seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zurück. Die prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung werde nicht zu erreichen sein, hieß es. BASF rechnete zuvor mit Erlösen von 60 Milliarden bis 63 Milliarden Euro und einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 4,2 Milliarden bis 4,8 Milliarden Euro. BASF wird am Donnerstag die Zahlen für das erste Quartal vorlegen.

Dem Unternehmen macht schon länger eine schwächere Nachfrage vor allem aus der Autoindustrie zu schaffen. Jetzt kommen die Folgen der Coronavirus-Pandemie hinzu. Der seit knapp zwei Jahren amtierende Konzernchef Martin Brudermüller kündigte Ende Februar einen schärferen Sparkurs an. Er setzt zudem den Umbau des über viele Jahre eher mit ruhiger Hand geführten Konzerns fort.