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Volvo entwickelt eigene Software für E-Mobilität

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Geht ganz auf in der Elektroauto-Entwicklung: der schwedische Fahrzeughersteller Volvo. © Volvo

Alle Hersteller von Elektrofahrzeugen streben eine höhere Reichweite und kürzere Ladezeiten an. Volvo setzt zur Erreichung dieses Ziels sowohl auf Kooperationen als auch auf eine hauseigene Software-Entwicklung. Der schwedische Hersteller will derweil ab 2030 nur noch Elektroautos anbieten.

Die reale Reichweite soll sich im Vergleich zu den aktuellen Elektroautos mehr als verdoppeln, die Batterie wesentlich schneller geladen werden. Auch die Kosten für den Fahrzeugbesitz und das Aufladen will Volvo senken. Bis Mitte dieses Jahrzehnts will das Unternehmen weltweit 1,2 Millionen Fahrzeuge verkaufen, davon sollen mindestens die Hälfte reine Elektroautos sein.

Volvo Cars gibt einen ersten Einblick in die Technik, die die Basis für alle vollelektrischen Volvo-Fahrzeuge der nächsten Generation sein wird. An der live aus dem schwedischen Göteborg übertragenen Veranstaltung nehmen auch Vertreter von Google, Luminar, Northvolt und NVIDIA teil - enge Partner, mit denen Volvo auf dem Weg in die vollelektrische Zukunft kooperiert.

In Verbindung mit der Umstellung auf Core Computing mit NVIDIA-Technik, die in den Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt, verlagert Volvo Cars auch die Software-Entwicklung ins eigene Haus. Dadurch werden die Entwicklungszyklen verkürzt, was die wachsende Rolle von Software als Unterscheidungsmerkmal für das Auto der Zukunft und als Treiber für profitables Wachstum widerspiegelt.

Dieser Schritt markiert eine klare Abkehr vom statischen Entwicklungsansatz, der in der Automobilindustrie lange Zeit vorherrschte. Volvo erhält so die Möglichkeit, die Flexibilität zu verbessern, die Entwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen und neue Dienste, Techniken und Software schneller einzuführen.

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