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Verbesserung der Alltagswege: "Sicher zu Fuß - ein Leben lang"

Von 
Andreas Reiners
Lesedauer: 
mid Groß-Gerau - Ungefähr jeder Zweite, der als Fußgänger tödlich verunglückt, ist älter als 65 Jahre. © Pixabay.com

Die Zahl spricht Bände: Ungefähr jeder Zweite, der als Fußgänger tödlich verunglückt, ist älter als 65 Jahre. Aber: Laut Weltgesundheitsorganisation WHO ist in erster Linie die "mangelnde Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse älterer Fußgänger im Straßenverkehr" die Ursache für die Unfälle. Deshalb hat jetzt die Deutsche Seniorenliga (DSL) die Kampagne "Sicher zu Fuß - ein Leben lang" ins Leben gerufen. Damit sind ältere Fußgänger sind bundesweit eingeladen, Wünsche und Anregungen zur Verbesserung ihrer Alltagswege zu äußern.

Dazu können sie beispielsweise mit einem Kommentar, einer Zeichnung oder einem Foto die Fußgängertauglichkeit der ihnen bekannten Orte und Verkehrssituationen dokumentieren - ob als gutes oder schlechtes Beispiel. Vielerorts fehlen beispielsweise immer noch separate Gehwege, sichere Überwege und kontrollierte Tempo-30-Zonen.

"Fußgänger wissen selbst am besten, was gut für sie ist. Was liegt also näher, als sie bei der Planung und Gestaltung ihrer Fußwege direkt mit einzubeziehen?", ruft Gerhard Fieberg, Vorstandsvorsitzender der DSL, Fußgänger bundesweit zur Teilnahme auf. "In der Vergangenheit wurden Fußgänger in der Verkehrsplanung gegenüber dem Autoverkehr häufig vernachlässigt", meint Fieberg und fordert die Verantwortlichen auf, dem Thema künftig deutlich mehr Bedeutung beizumessen.

Informationen sowie ein Erhebungsbogen finden sich im Internet unter www.sicher-zu-fuss-2021.de. Wünsche und Anregungen können bis zum 9. September aber auch formlos an die Deutsche Seniorenliga e.V., Stichwort "Sicher zu Fuß" geschickt werden. E-Mail an info@deutsche-seniorenliga.de oder per Post an die DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn.

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