Umfrage: Rasen ist die "Top-Sünde"

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Geblitzt! Zu schnelles Fahren kann weitreichende Konsequenzen haben. © Pixabay.com

Zu schnelles Fahren steht bei Autofahrern ganz oben auf der Sünderliste. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Immerhin 77 Prozent der Befragten haben schon einmal ein Verwarnungs- beziehungsweise Bußgeld für zu hohe Geschwindigkeit bezahlt - der Topwert.

Denn bei anderen Verkehrsdelikten werden die Autofahrer in Deutschland deutlich seltener erwischt: So haben gerade einmal die Hälfte der Befragten (50 Prozent) einen Strafzettel für Falschparken erhalten, sechs Prozent bekamen eine Strafe für das Fahren über eine rote Ampel, vier Prozent hielten den Sicherheitsabstand nicht ein und rund ein Prozent wurde unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt.

Warum zu schnelles Fahren nicht nur rechtliche Konsequenzen haben kann, erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt: "Bei zahlreichen Unfällen ist die Ursache zu schnelles Fahren. Wer so in einen Unfall verwickelt wird, muss mit einer Teilschuld rechnen, sollte überhöhte Geschwindigkeit nachgewiesen werden - also auch dann, wenn man beispielsweise Vorfahrt hatte. Dies kann bedeuten, dass man seinen Schaden nicht vollständig ersetzt bekommt."