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Tipps für die Autofahrt in den Urlaub

Von 
Andreas Reiners
Lesedauer: 
mid Groß-Gerau - Bei der Fahrt in den Urlaub sollten Autofahrer einige Dinge beachten. © Pixabay.com

Viele Deutsche wechseln für ihre Urlaubsreise wegen der Corona-Pandemie vom Flugzeug auf das Auto. Damit die Reise mit dem Auto auch gelingt, haben die ARAG Experten einige Tipps zusammengetragen.

Vor Beginn der Fahrt sollte der Reifendruck unbedingt überprüft und die Beladung anpasst werden. Auch ein Blick auf den Allgemeinzustand der Reifen und deren Profil ist ratsam. Die Kontrolle des Ölstands ist ebenfalls notwendig, weil es bei einem zu geringen Ölstand unterwegs zu schweren Motorschäden kommen kann. Für den Durchblick auf der Straße sorgen funktionierende Wischerblätter und ein voller Behälter der Scheibenwaschanlage.

Auch Autos verlangen bei Hitze nach einer Pause und Abkühlung. Kühlwasser lässt sich schnell an jeder Tankstelle nachfüllen. Aber Achtung: Der Motor sollte schon etwas abgekühlt sein, da der Behälter sonst beim Öffnen zu sehr unter Druck steht. Noch ein Tipp: Die Inhalte eines Verbandskastens können ihr Ablaufdatum erreicht haben. Daher ist nicht nur darauf zu achten, ob er und die Warnwesten griffbereit sind, sondern auch auf sein Verfallsdatum.

Eine in Deutschland ausgestellte Versicherungspolice bietet in der gesamten EU Deckung, auch bei einem Personenschaden. Damit man bei einem Unfall im Ausland bestens gewappnet ist, sollte man bei Reiseantritt an den Europäischen Unfallbericht und die internationale Versicherungskarte denken. Seit Anfang 2021 ist die sogenannte Grüne Karte nicht mehr grün, sondern weiß - ihr Name bleibt allerdings bestehen. Der Vorteil: Man kann sie selber ausdrucken und ist bei spontanen Reisen nicht mehr auf die postalische Zustellung durch die Versicherung angewiesen.

Viele unserer Nachbarländer erheben Gebühren für das Benutzen von Autobahnen, Schnellstraßen, Brücken oder Tunneln. Auch manche beliebte Innenstädte wie London, Stockholm oder Mailand erheben eine Citymaut. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es für die Gebühren leider keine einheitliche Regelung gibt, sodass man insbesondere bei Mautgebühren vorher besonders genau hinschauen sollte. Zunächst gilt es zu prüfen, ob der Kauf einer Vignette nötig ist, die es einem erlaubt, die Strecken des Landes für eine bestimmte Zeit zu nutzen oder ob die Gebühren an Mautstellen zu begleichen sind, deren Beträge abhängig von Straße oder Streckenabschnitt variieren.

Wenn das Fahrzeug ausfällt oder ein Unfall passiert, gerät nicht nur die Reise schnell ins Stocken. Auch Herausforderungen wie eine fremde Sprache, Bürokratiehürden und eventuell ein juristisches Nachspiel können folgen. Die wichtigste Regel daher laut ARAG Experten: "Geben Sie kein Schuldanerkenntnis ab und rufen Sie die Polizei." Auch lohnt es sich den Unfallgegner direkt nach der "Weißen Karte" oder "Grünen Karte" zu fragen. Für die Anfertigung des Unfallprotokolls bietet es sich an, das Auto und die Unfallstelle zu fotografieren.

Unfall und Schaden sollten unmittelbar der eigenen Autohaftpflichtversicherung gemeldet werden, spätestens innerhalb einer Woche. Häufig hilft die eigene Autoversicherung auch direkt mit Tipps und berät, welche Schritte als Nächstes zu tun sind. Liegen keine Kontaktdaten zum Unfallgegner vor, erhält man über den Zentralruf der Autoversicherer (bundeseinheitliche Nummer: 0800/250 260 0, Anfragen aus dem Ausland: +49 40 330 300) alle relevanten Informationen.

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