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Tanken in Deutschland wird zum Trauerspiel

Von 
Ralf Loweg
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mid Groß-Gerau - Die Preisspirale an Deutschlands Tankstellen dreht sich munter weiter. © Shell

Was sich derzeit an Deutschlands Tankstellen abspielt, ist für viele Autofahrer ein Trauerspiel. Die Preisspirale dreht sich offenbar immer schneller. Aus diesem Grund bricht bei vielen beim täglichen Blick auf die Preistafeln der Angstschweiß aus.

Die Frage ist: Wann wird beispielsweise bei Super Plus, Ultimate 102 oder V-Power Racing die Zwei-Euro-Marke geknackt? Da können je nach Fahrzeug schnell mal 100 Euro für eine Tankfüllung fällig sein. Und das können sich dann viele Ottonormalverbraucher nicht mehr allzu häufig leisten.

Zurück zu den Zahlen: Nach einer aktuellen ADAC-Auswertung kletterte bei Super E10 der durchschnittliche Literpreis sogar um 1,8 Cent nach oben. Damit kostet ein Liter 1,525 Euro. Bei Diesel fiel der Preissprung etwas moderater aus. Ein Liter kostet im bundesweiten Mittel aktuell 1,375 Euro und damit 0,7 Cent mehr als in der Vorwoche.

Parallel zum Preisanstieg an den Tankstellen haben sich die Rohölnotierungen vor dem anstehenden Treffen der OPEC-plus-Länder bei rund 75 Dollar je Barrel vorläufig stabilisiert. Auf der Sitzung wird ein Beschluss über eine Erhöhung der Ölfördermenge erwartet. Ob davon dann auch die Autofahrer profitieren, steht noch in den Sternen.

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