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Expertenwarnung

Stromklau an der Ladesäule

Von 
tmn
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Stuttgart. Hohe Stromrechnung vom Autostromanbieter und man erinnert sich nicht an unzählige Ladevorgänge an öffentlichen Stromsäulen? Das kann passieren, wenn jemand den Identifikationscode der Ladekarte kopiert, berichtet die Fachzeitschrift „auto motor und sport“ unter Berufung auf einen IT-Sicherheitsexperten.

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Laut dem Bericht ist es dazu notwendig, die auf Ladekarten hinterlegte ID auszulesen. Dies sei mithilfe einer Smartphone-App per kontaktlosem NFC-Datenaustausch problemlos auch ohne Authentifizierung möglich, heißt es. Dazu müsste ein Angreifer aber sehr nah an die Karte herankommen. Später genüge es, das Smartphone ans Lesegerät der Ladesäule zu halten, und schon sei sie entsperrt. Eine erste Sicherheitsmaßnahme: Die Ladekarte sicher verwahren.

Denkbar sei auch, dass Hacker im Innern von Ladesäulen Mini-Computer installieren, die die Daten von Ladekarten auslesen und speichern. Dies ermögliche Betrug im großen Stil. Auch hier ist Schutz schwierig: Sichtbare Schäden an Ladesäulen könnten aber einen Hinweis auf Manipulation geben. tmn

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