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Stau-Warnungen: Deutsche setzen auf das Radio

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Den Stau-Durchblick behalten die Deutschen mehrheitlich durch das Radio. © Pixabay

Die neue App der vom Bund gegründeten Autobahn GmbH soll verlässlich vor Staus und Baustellen warnen. Das Problem dabei: Nur eine Minderheit in Deutschland nutzt spezielle Anwendungen, um sich über das Verkehrsgeschehen zu informieren. Der Großteil setzt immer noch auf das Radio. Das hat eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben.

Demnach nutzen nur 19 Prozent der Auto-, Motorrad- oder Wohnmobilfahrer entsprechende Smartphone-Programme. Um Staus zu entgehen, informieren sich die allermeisten noch immer über das Radio: 92 Prozent hören in den Verkehrsnachrichten, ob auf ihrer Strecke Beeinträchtigungen zu erwarten sind.

65 Prozent setzen auf ein klassisches Navigationsgerät, das sich damit deutlich von Navigations-Apps wie Google Maps oder Apple Karten absetzen kann, die von 20 Prozent der Fahrer genutzt werden. Die Nutzung von Navigationsgeräten und Navigations-Apps hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen, und zwar um jeweils vier Prozentpunkte.

Im Internet, zum Beispiel auf einer Webseite für Verkehrsmeldungen, informieren sich acht Prozent der Befragten. Über einen Anruf, etwa bei einem Automobilclub, oder per SMS-Service beziehen lediglich jeweils drei Prozent Verkehrshinweise. Insgesamt bemühen sich aber fast alle Befragten, Staus zu vermeiden: Lediglich zwei Prozent geben an, sich gar nicht über Verzögerungen und Beeinträchtigungen zu informieren.

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