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So transportieren Sie Lasten mit Fahrrad und Co. richtig

Von 
Andreas Reiners
Lesedauer: 
mid Groß-Gerau - Merke: Alles was vorn am Rad befestigt wird, beeinträchtigt das Lenkverhalten. © alemana1978 / pixabay.com

Anlässlich des Tags des Fahrrads am 3. Juni erklärt der Mobilitätsclub ACE, wie Einkäufe und Co. sicher mit Fahrrad und Pedelec transportiert werden, so dass Lasten und Radler heil am Ziel ankommen.

Die einfachste Transportmöglichkeit ist der Rucksack. Fast jeder hat ein Exemplar zuhause und kann ihn sich für Ausflüge auf dem Rad auf den Rücken schnallen. Ein spezieller Fahrradrucksack ist der Köperhaltung auf dem Zweirad angepasst und luftdurchlässiger als herkömmliche Modelle. Bei der Auswahl auch darauf achten, dass es sich um ein wetterfestes Exemplar handelt. Da der Rucksack nah am Körper getragen wird, verändert sich die Fahrdynamik kaum.

Ob Fahrradkorb, Lenkertasche oder Packtaschen am Lowrider unten an der Gabel: Alles was vorn am Rad befestigt wird, beeinträchtigt das Lenkverhalten. Beim Lowrider fährt sich das Rad immerhin weniger kippelig, da der Schwerpunkt sehr niedrig ist. Generell gilt: Schwere Sachen besser hinten verstauen und vorne nur Wertsachen oder kleine Dinge, die schnell zur Hand sein müssen.

Um Bücher, Getränke oder Einkäufe zu transportieren, bieten sich Gepäckträger über dem Hinterrad an. Den Inhalt dabei unbedingt mit zusätzlichen Gummibändern, Spanngurten oder einem Gepäcknetz vor einem seitlichen Wegrutschen oder Herausfallen sichern. Auch hier auf das zulässige Maximalgewicht von meist 25 bis 40 Kilogramm achten.

Noch mehr Stauraum bieten Satteltaschen, die ebenfalls am Gepäckträger angebracht werden. Viele Modelle lassen sich einfach abnehmen und wie eine Tasche oder einen Rucksack tragen. Beim Befüllen sollte auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden, damit nicht eine Seite deutlich schwerer ist. Ein möglichst tiefer Schwerpunkt wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten aus: Schwere Dinge wie Flaschen und Konserven unten verstauen und nach oben hin immer leichter werden.

Sogar für Getränkekisten gibt es spezielle Halterungen für den Gepäckträger. Darin lassen sich die Kisten einfach seitlich einhängen. Aufgrund des hohen Gewichts sollte das Fahren unbedingt vorher in sicherer Umgebung geübt werden.

Soll der ganze Familieneinkauf oder anderes "Schwergut" transportiert werden, muss etwas Größeres her. Bei der Auswahl des passenden Modells sollten sich Radfahrer im Vorfeld Gedanken über die individuellen Anforderungen machen. Manche Anhänger lassen sich auch ohne Rad in der Stadt nutzen, andere sind falt- oder zerlegbar und damit äußerst platzsparend. Zum Anhänger gehört auch eine Anhängerkupplung: Für ein sicheres Fahrverhalten sollte diese für die Montage an der Hinterachse vorgesehen sein, statt an der Sattelstütze.

Außerdem ist zu entscheiden, ob ein schmaler, dynamischer einspuriger Anhänger - also mit nur einem Rad - zu einem passt. Kippsicherer, stabiler und auf mehr Gewicht ausgelegt sind Zweispuranhänger, die über zwei Räder außen am Rahmen verfügen. Auch Fahrradanhänger müssen an den Rädern hinten und ab einer bestimmten Breite auch vorn, mit Reflektoren und Beleuchtung ausgestattet sein.

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