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Schadensersatz wegen zu hoher Spritpreise

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Sprit zu teuer: Sollte das Bundeskartellamt eine Kartellabsprache beim Tankrabatt feststellen, könnte sich eine Schadensersatzklage lohnen. © DesignRage / Shutterstock.com

Die Spritpreise gehen durch die Decke, Mineralölkonzerne machen dadurch Kasse. Die Rechtsexperten von "geblitzt.de" raten gegebenenfalls zu Schadensersatzklagen. Die Coduka GmbH, die sich bereits mit ihrem Angebot "geblitzt.de" für die Belange hunderttausender Autofahrer einsetzt, ist einer der bekanntesten Prozessfinanzierer und will den Geschädigten die Möglichkeit bieten, das an den Zapfsäulen zu viel bezahlte Geld zurückzuerhalten.

"Demnach wäre eine Übergewinnabschöpfung überflüssig, zumal die von der Regierung abgeschöpften Profite erst einmal nur der Staatskasse zugutekommen sollen", sagt Jan Ginhold, Geschäftsführer der Coduka GmbH. "Bewahren Sie ihre Tankbelege im Original auf, um eine Erstattung zu ermöglichen. Sobald das Bundeskartellamt eine Kartellabsprache beim Tankrabatt feststellt, werden wir es Geschädigten ermöglichen, an ihr Geld zu kommen", so Ginhold weiter.

Es könne nicht sein, dass die Hilfe des Staates bei den gebeutelten Bürgern gar nicht oder nur zum Teil ankomme. Daher wolle man den Geschädigten die Möglichkeit bieten, nachträglich zu ihrem Recht zu kommen, indem man als Prozessfinanzierer dafür sorge, dass der versprochene Tankrabatt auch seine Wirkung zeigt.

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