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Rennwagen und Rennreifen: Michelin zeigt die Zukunft

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Der H24 ist ein wasserstoffbetriebener Rennwagen. © Michelin

Ein wasserstoffbetriebener Rennwagen und ein revolutionärer Rennreifen: Michelin hat beim Festival of Speed im südenglischen Goodwood die Zukunft gezeigt. So feierte der Green GT Mission H24 - ein wasserstoffbetriebener Langstreckenrennwagen der Initiative Mission H24 - seine Großbritannien-Premiere. Der Rennreifen wiederum besteht zu 46 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen.

Der H24 soll von 2024 an zum Einsatz kommen, dann sollen bei Langstreckenrennen wie etwa den 24 Stunden von Le Mans die Rennklassen um eine Wasserstoff-Fahrzeugklasse ergänzt werden, das Ziel sind emissionsfreie Langstreckenrennen auf der ganzen Welt. Bei dem Boliden treibt die in Kombination mit Batterien eingebaute Brennstoffzellen-Einheit vier Elektromotoren an. Diese erzeugen zusammen eine Leistung von 653 PS, der H24 soll auf Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h kommen.

Beeindruckend ist auch der nachhaltige Reifen, denn er besteht nahezu zur Hälfte aus nachhaltigen Rohstoffen, darunter recyceltem Ruß und Altreifen - und auch aus reifenuntypischen Zutaten wie Orangen- und Zitronenschalen, Sonnenblumenöl, Kiefernharz und Aluminiumdosen. Die Schalen, das Öl und das Harz ersetzen Erdöl und die Aluminiumdosen werden zu Wulstkernen und Gürtellagen im Rennreifen.

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