Porsche setzt auf Handarbeit

Von 
Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Für alle 911 Carrera S- und 4S-Modelle kann ab sofort das Siebengang-Schaltgetriebe geordert werden. © Porsche

Handarbeit statt Automatik: Für alle 911 Carrera S- und 4S-Modelle kann ab sofort statt des serienmäßigen Achtgang-PDK zum identischen Preis das Siebengang-Schaltgetriebe geordert werden. Es ist grundsätzlich mit dem Sport Chrono-Paket kombiniert und soll damit laut des Sportwagen-Herstellers "vor allem sportlich ambitionierte Fahrer ansprechen, die die Schaltarbeit als Steigerung des Fahrspaßes verstehen".

In Zahlen sieht das dann so aus: Der 911 Carrera S mit Schaltgetriebe beschleunigt in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht 308 km/h Spitze. Das Leergewicht des 911 Carrera S Coupé mit Schaltgetriebe liegt bei 1.480 Kilogramm - das sind immerhin 45 Kilo weniger als bei der Version mit PDK.

Zum Modelljahreswechsel werden für die 911 Carrera-Reihe auch diverse neue Ausstattungs-Optionen wie das aus Panamera und Cayenne bereits bekannte Porsche InnoDrive mit einer bis zu drei Kilometer vorausschauenden Geschwindigkeitsregelung und eine neue Smartlift-Funktion für die Vorderachse angeboten. Letztere ermöglicht es, den Vorderwagen an regelmäßig passierten Stellen automatisch um rund 40 Millimeter anheben zu lassen. Dazu speichert das System auf Knopfdruck die GPS-Koordinaten der aktuellen Position. "Steuert der Fahrer die Stelle erneut an - egal aus welcher Richtung -, hebt sich der Vorderwagen automatisch an", so die Stuttgarter.