Porsche 911 GT3: Serienmodell nah am Rennwagen

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Rasant: Der neue 911 GT3 ist wie gemacht für die Rennstrecke. © Porsche

Porsche entwickelt die schnellsten Serienmodelle immer ganz nah an der Rennstrecke. Jüngstes Beispiel: der 911 GT3. Die siebte Auflage des Hochleistungs-Sportwagens ist in enger Zusammenarbeit mit Porsche Motorsport entwickelt worden. Laut Hersteller transferiert sie pure Renntechnologie noch konsequenter in ein Serienmodell als je zuvor.

Das Doppelquerlenker-Vorderachs-Layout und die ausgefeilte Aerodynamik mit Schwanenhals-Heckflügel und markantem Diffusor stammen vom erfolgreichen GT-Rennwagen 911 RSR, der 375 kW/510 PS starke Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor basiert auf dem in Langstreckenrennen erprobten Antrieb des 911 GT3 R. Das akustisch eindrucksvolle Hochdrehzahl-Aggregat kommt praktisch unverändert auch im neuen 911 GT3 Cup zum Einsatz.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h (318 km/h mit Doppelkupplungsgetriebe PDK) ist er noch schneller als der bisherige 911 GT3 RS. Der neue 911 GT3 beschleunigt von null auf 100 km/h in 3,4 Sekunden. Porsche bietet das neue Modell für ein besonders puristisches Fahrerlebnis auch mit Sechsgang-Schaltgetriebe an.

Die ausgefeilte Aerodynamik profitiert von den Erfahrungen aus dem Rennsport und generiert deutlich mehr Abtrieb, ohne den Luftwiderstandsbeiwert nennenswert zu beeinflussen. In der Performance-Position steigern die manuell einstellbaren Flügel- und Diffusor-Elemente den aerodynamischen Anpressdruck für höhere Kurvengeschwindigkeiten. Diese ist jedoch Rundstreckenausflügen vorbehalten.