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Opel auf großer Jubiläumsrallye

Von 
Solveig Grewe
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mid Groß-Gerau - Namensgeber der Olympia-Rallye '72-Revival ist der mit an den Start gehende Olympia 1100 SR aus dem Jahr 1967. © Opel / Stellantis

Auf der Olympia-Rallye '72-Revival geht es vom 8. bis zum 13. August auf insgesamt 2.252 Kilometern von Kiel nach München. 197 Teams aus neun Nationen absolvieren in sechs Tagesetappen zahlreiche Wertungsprüfungen. Opel Classic ist bei dieser Oldtimerfahrt mit gleich mehreren historischen Modellen am Start.

"Wir freuen uns, mit historischen Opel-Modellen wie dem 1971er Rallye-Kadett sowie dem Commodore GS/E Coupe echte Klassiker zu diesem großen Revival beizutragen. Und natürlich darf passend zum Titel der Rallye auch der Opel Olympia nicht fehlen - deshalb schicken wir ihn mit auf die Strecke. Genauso wie unseren neuen Astra Plug-in-Hybrid, der mit seinem mutigen, klaren Design und wegweisenden Technologien als Crew-Fahrzeug die Blicke auf sich ziehen wird", betont Opel-Kommunikationschef Harald Hamprecht.

Walter Röhrl bezeichnet in seinem Grußwort zur Jubiläumsveranstaltung die Olympia-Rallye von 1972 als "Jahrhundert-Rallye". Denn hier hat für den besten Rallyefahrer aller Zeiten alles angefangen: "Nach dieser Rallye war nichts mehr wie vorher." Es folgte sein erster Fahrer-Vertrag bei Opel.

Da lässt es sich Röhrl nicht nehmen, auch beim Olympia-Rallye '72-Revival einige Etappen und Wertungsprüfungen in historischen Blitz-Modellen zurückzulegen.
So startet er am Donnerstag, 11. August, im von Opel Classic bereitgestellten Commodore GS/E Coupe in Köln. Wie beim Vorbild aus den Siebzigern wurde die Einspritzanlage durch drei Weber-Doppelvergaser mit Sportluftfiltern ersetzt - Leistungszuwachs um rund 15 Prozent inklusive.

In einem besonderen Exemplar der Kadett B-Generation absolvieren ADAC-Ehrensportpräsident Hermann Tomczyk und Motorsport-Urgestein Günther Holzer das Olympia-Rallye '72-Revival. Sie pilotieren den Rallye-Kadett, den in den 1970er Jahren das schwedische Rallye-As Anders Kulläng und sein Co-Pilot Bruno Berglund fuhren. Mit dem Motor des "großen Bruders" Rekord Sprint, einer speziellen Hinterachse, Überrollkäfig und Zusatzinstrumenten ausgerüstet eine perfekte Basis, nicht nur für Motorsport-Einsätze.

Last, but not least darf bei einer "Olympia-Rallye" natürlich auch der gleichnamige Opel nicht fehlen. Das Auto, das beim diesjährigen Revival mitfährt, ist ein Olympia 1100 SR aus dem Jahr 1967. Analog zum Konzept Rekord/Commodore lancierte Opel damals eine feinere Ausführung des Kadett. Der 1100 SR-Maschine mit 44 kW/60 PS (die hier am Start ist) wurden größere CIH-Motoren mit 55 kW/75 PS und 66 kW/90 PS zur Seite gestellt. So erreichte der 1900er Olympia bis zu 170 km/h Spitze - ein Wert, der seinerzeit normalerweise Sportwagen vorbehalten war.

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