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Online-Gebrauchte: Ausgefallenes auf Rädern

Von 
Rudolf Huber
Lesedauer: 
mid Groß-Gerau - In den Sprinter wurden drei belüftete Haftzellen eingebaut. © mobile.de

Ob rollende Gefängniszelle, historischer Racer, Rustikal-Porsche oder Eisdiele auf Rädern - im Online-Fahrzeugmarkt von mobile.de werden auch Fans ausgefallener Gefährte fündig. Hier eine kleine Auswahl aus dem aktuellen Angebot.

- Sicher ist sicher: Mit einem sehr speziellen Ausstattungsmerkmal kann ein Mercedes Sprinter mit 129 PS und einer Laufleistung von gut 200.000 Kilometern aufwarten, der für 18.990 Euro angeboten wird: In dem 2009 erstmals zugelassenen Kastenwagen sind drei abschließbare Gefängniszellen mit Belüftung installiert. Zudem verfügt das Fahrzeug über ein Soundsystem, Sitzheizung - natürlich nur vorne - sowie eine Klimaanlage im Fahrerhaus.

- Eisig: Eine interessante, allerdings stark saisonabhängige Geschäftsidee rollt in Form einer Eisdiele auf vier Rädern vor: Das Mopedauto bietet reichlich eisgekühlten Platz für die besten Eissorten und kann mit seinen fünf PS ab 15 Jahren mit einem Moped-Führerschein bewegt werden. Für einen Kaufpreis von 7.950 Euro können damit auch schon Jungunternehmer die ersten Umsätze einfahren.

- Rustikal: Dass Sportwagenhersteller Porsche früher auch Geräte für den Landwirt gebaut hat, wissen Fans von Bulldog und Co natürlich. Eine der raren, im konkreten Fall 18 PS starken Zugmaschinen aus dem Jahr 1958 wird derzeit für knapp 14.000 Euro angeboten. "Ausgestattet mit Schaltgetriebe und einem Zweizylindermotor kommt damit möglicherweise auch auf dem Acker ein wenig Rennfeeling auf", heißt es bei der Verkaufs-Plattform.

- Rasant: Deutlich dynamischer kommt ein GMG Jaguar aus dem Baujahr 1950 daher. Von der "Raubkatze mit Seltenheitswert" wurden laut Verkäufer insgesamt nur zwei Exemplare hergestellt. Kaum verwunderlich, dass Kaufinteressierte für diese Rarität satte 157.500 Euro hinlegen müssen. Mit seinen 111 PS wurde der GMG jahrelang im Rennsport eingesetzt, bevor ihn 1954 der amerikanische Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Bill Leyden erwarb.

- Schaustück: Wer sich ins frühe 20. Jahrhundert zurückbeamen will, ist mit der offenen Motorkutsche gut beraten. Das Einzelstück wurde vor knapp 20 Jahren für einen privaten Sammler nachgebaut, der den Stil der wilhelminischen Ära aufleben lassen wollte. Laut Verkäufer eignet sich die Kutsche jedoch weniger für den Straßenverkehr, dafür umso mehr für Oldtimer-Showrooms oder als Werbefahrzeug. Kostenpunkt: 8.850 Euro.

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