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"Ohne Förderung haben kleine E-Autos keine Chance"

Von 
Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - E-Kleinstwagen wie der e.Go Life haben laut des Opel-Chefs ohne Förderung keine realistischen Marktchancen. © e.Go Mobile

Sollte die Kaufprämie für Elektroautos auslaufen, sieht Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz kein Marktchance mehr für kleine Elektroautos. "Ein E-Auto kostet heute ohne Förderung etwa 50 Prozent mehr als ein vergleichbarer Verbrenner", so der Vorstandschef zur Zeitschrift auto motor und sport. Das treffe die "Käufer von Volumenmodellen stärker als Premium-Kunden".

Deswegen ist laut Hochgeschurtz die Förderung auch künftig notwendig, um auch kleine E-Autos marktfähig zu machen. "Deshalb glaube ich an die Förderung in Deutschland und fordere, dass die Innovationsprämie für rein elektrische Fahrzeuge über das Jahr 2022 hinaus gilt. Damit es weiterhin auch bezahlbare umweltfreundliche Kleinwagen geben kann."

Eine bessere Ladeinfrastruktur und schneller Ladezeiten sind für den Opel-Chef weitere Schlüssel dafür, um auch mit kleineren Elektroautos, die üblicherweise für kürzere Strecken genutzt werden, längere Strecken zurücklegen zu können. Der Manager: "Die meisten Kunden fahren gar nicht jeden Tag mehrere Hundert Kilometer und sobald sie überall schnellladen können, brauchen sie keine übergroßen Akkus. Deshalb brauchen wir eine dichtere Lade-Infrastruktur."

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